CORONIC Bilanz 2025

Neue Entwicklungen für Browsersteuerung und Authentifizierung

Die Kieler CORONIC GmbH legt erneut ein gutes Geschäftsergebnis vor: Umsatz 1,75 Millionen Euro, 20 Mitarbeiter, 22% Gewinn, seit über zwanzig Jahren erfolgreich mit Software und Sicherheitsprodukten für Banken und seit neuestem auch für Industriekonzerne und Leitstand-Hersteller.

Die CORONIC GmbH aus Kiel hat in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 wichtige technologische Meilensteine erreicht und ihre Kernkompetenzen im Bereich Browser-Technologie und Authentifizierung weiter ausgebaut. Das Unternehmen entwickelt seit über zwei Jahrzehnten Sicherheitssoftware für Online-Geschäftsprozesse. Zu den bekanntesten CORONIC-Produkten gehören der gehärtete Bank-Browser PROTECT, der Bankkunden vor Phishing schützt, sowie das Authentifizierungssystem SIGN für die sichere Zwei-Faktor-Freigabe im Online-Banking. Mit SIGN Connect stellt CORONIC heute erstmals ein Authentifizierungssystem für mittelständische Unternehmen vor.

Bei erwartungsgemäßem Umsatz und auskömmlichen Gewinnen betreibt und entwickelt CORONIC erfolgreiche Software für Banken und Finanzdienstleister, sowie für Unternehmen aus Maschinenbau und Medizintechnik. „Unsere Produkte entstehen seit jeher aus konkreten technischen Problemen unserer Kunden“, erklärt Geschäftsführer Dr. Frank Bock. „Dabei zeigt sich immer wieder, dass sich viele Sicherheitsprobleme auf zwei Grundfragen zurückführen lassen: Wie sicher ist der Daten-Zugang über den Browser und wie gewährleiste ich privacy-konforme Authentifizierung – ohne meine Nutzerdaten in fremde Clouds zu kopieren“.

Zwei CORONIC-Produkte erhalten Forschungszulage des Bundes
Im Jahr 2025 wurden zwei CORONIC-Entwicklungsprojekte im Rahmen des deutschen For-schungszulagengesetzes als innovative Softwareentwicklungen anerkannt. Sowohl das Produkt SIGN Connect als auch der CORONIC Industriebrowser wurden von der Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) als experimentelle Entwicklungsprojekte mit höchster Innovationskraft ausgezeichnet. Damit darf CORONIC zweifach das offizielle Innovationssiegel der BSFZ führen. Die Forschungszulage ist ein Förderinstrument des Bundes, das gezielt neuartige High-tech Entwicklungsarbeit in deutschen Unternehmen unterstützt.

Mit SIGN Connect hat CORONIC eine neue Generation von Authentifizierungssystemen für Unternehmen entwickelt. Die Lösung richtet sich an mittelständische Unternehmen (KMU), welche die Hoheit über ihre Zugangsdaten behalten wollen, ohne ihre Personendaten und Anmeldeprozesse in externe Cloudsysteme mit amerikanischem Akzent auszulagern. SIGN Connect wird als fertiger Software-Container ausgeliefert und kann ohne Aufwand vom KMU selbst betrieben werden. Connect fungiert als universeller Authentifizierungs-Proxy für bereits vorhandene Zugangssysteme wie LDAP-Server, PFSense-Gateways, sowie PAM- oder REST-basierte Anwendungen. Mittelständische Unternehmen können so ihre bestehenden Authentifizierungssysteme weiterverwenden und diese über den Connect-Proxy um zusätzliche Sicherheitsfaktoren erweitern – etwa um einen zweiten oder dritten Faktor für VPN-Zugänge, interne Anwendungen oder industrielle Systeme. Und zwar ohne ihre bestehende IT-Infrastruktur grundlegend umbauen zu müssen.

Parallel dazu entwickelt CORONIC eine neue Browsertechnologie für industrielle Anwendungen. Der CORONIC Industriebrowser entstand ursprünglich im Rahmen eines Entwicklungsprojekts mit der Firma Heidelberger Druckmaschinen AG und wurde speziell für den Einsatz in industriellen Leitständen konzipiert. Es handelt sich um einen speziell angepassten, vollständig steuerbaren, GUI-freien und gleichzeitig sicheren Browser, der sich nahtlos in industrielle Softwareumgebungen integrieren lässt. Klassische Browserlösungen wie Chrome oder Firefox erfüllen diese Anforderungen meist nicht, da sie weder remote kontrollierbar noch auf den ressourcenschonenden Betrieb innerhalb komplexer IoT-Maschinen- und Leitstandsysteme ausgelegt sind. Der IoT-Industriebrowser kann vollständig über Programmierschnittstellen aus der jeweiligen Leitstandsoftware gesteuert werden und integriert sich damit perfekt in industrielle Anwendungen. Der neue Industriebrowser ist seit einigen Monaten weltweit bei den Kunden der Firma Heidelberger Druckmaschinen im produktiven Einsatz. So überträgt CORONIC seine langjährige Erfahrung aus der Absicherung von Browserprozessen auf industrielle Leitstände und vernetzte IoT-Maschinen.

Mit der Weiterentwicklung seiner Browser- und Authentifizierungstechnologien verfolgt CORONIC das Ziel, seine Sicherheitslösungen auch außerhalb des klassischen Bankenmarktes einzusetzen. „Viele industrielle Systeme stehen heute vor ähnlichen Herausforderungen wie Online-Banking-Anwendungen vor zwanzig Jahren“, sagt Bock. „Es geht um sichere Kommunikation zwischen Geräten, Cloud-Systemen und Benutzern. Genau in diesem Umfeld sehen wir für unsere Produkte große Chancen“.

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